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#MyOffice: In welchem Stil sollte das Büro einrichtet werden?

Die Inneneinrichtung des Büros unterstützt Unternehmen bei der Realisierung verschiedener Ziele – beginnend mit den geschäftlichen Zielen bis hin zu einem bestimmten Image. Obwohl die Büroarbeit in vielen Firmen sehr ähnlich verläuft – und hauptsächlich an Schreibtischen und in Besprechungsräumen stattfindet – ist es nicht möglich, einen einheitlichen, standardmäßigen Einrichtungsstil für Büros zu definieren, der zu jeder Organisation passt. Wovon sollte man sich bei der Innenausstattung leiten lassen? Welche Aspekte sind entscheidend? Wodurch zeichnen sich die beliebtesten Bürostile aus? In diesem Sinne, herzlich willkommen in unserer Serie „#MYoffice – ein Leitfaden durch die Einrichtungsstile der Büros“. Lassen Sie sich inspirieren!

Anna Marszałek, Leiterin der Abteilung Arbeitsplatzforschung und -gestaltung.

Das Büro – die Visitenkarte des Unternehmens

Für viele Unternehmen gelten Geschäftsbeziehungen als Priorität. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Kunden beim Besuch des Firmensitzes den Eindruck gewinnen, dass sie es mit einem zuverlässigen und professionellen Geschäftspartner zu tun haben. Um dies zu erreichen, muss die Innenausstattung so gestaltet sein, dass sie mit dem Tätigkeitsprofil und Zweck des Unternehmens übereinstimmt. Würde ein Auftraggeber glauben, dass Architekten ein Büro funktionell gestalten können - wenn sie dies nicht mal in ihren eigenen Räumen verwirklichen können? Wenn ihre Ausstattung aus einem zufälligen Sammelsurium an Möbeln besteht und allgemein eher Chaos herrscht? Authentizität ist hier das Schlüsselwort.

 

Ob zum Aufbau oder zur Stärkung der eigenen Marke – ist die einheitliche Kommunikation ein entscheidendes Instrument in der strategischen Markenpolitik. Und die Büroräume - sind ein Element in dieser Kommunikation: Sie hinterlassen den ersten Eindruck eines Unternehmens bei Geschäftskontakten, die am Firmensitz stattfinden.

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Unternehmenskultur – was ist das?

Eine weitere wichtige Funktion, die Inneneinrichtung des Büros spielt ist die Darstellung der Unternehmenskultur.

Die Unternehmenskultur besteht aus einer Reihe von Überzeugungen, Regeln und der Philosophie, nach denen die jeweilige Organisation arbeitet. Sie verbindet das äußere Erscheinungsbild mit den erforderlichen Verhaltensweisen der Mitarbeiter. Sie hilft zu verstehen, was die Organisation unterstützt, wie sie arbeitet und was sie als wichtig ansieht. Oftmals wird die Unternehmenskultur als die Persönlichkeit oder Seele einer Organisation bezeichnet - die ihre Identität ausdrückt und sie von anderen Unternehmen differenziert.

Die Unternehmenskultur gestaltet die Art und Weise, wie eine Organisation funktioniert. Erkennbar ist dies anhand des Dresscodes, der bevorzugten und geschätzten Verhaltensweisen und Werte, des Managementstils, der Art der Kommunikation mit den Mitarbeitern, der Beziehungen und der Unternehmensziele oder durch eine Analyse der Atmosphäre am Arbeitsplatz.

Das sichtbarste Element der Unternehmenskultur sind jedoch die jeweiligen Räume der Firma. Sind diese durchdacht und gut gestaltet, kann das den Einfluss der jeweiligen Unternehmenskultur effektiv verstärken.

Legt ein Unternehmen großen Wert auf Innovation, werden die Büroräume in der Regel so eingerichtet, dass sie die Mitarbeiter zu neuen Ideen inspirieren. Organisationen, die sich an klare Strukturen gebunden fühlen und bei denen Professionalität im Kontakt mit den Kunden an erster Stelle steht, werden die Räume dagegen eher formeller ausgestattet sein.

Beispielsweise, passen zu einer interaktiven Agentur durchaus originelle Räume mit farbigem Graffiti an den Wänden - während für eine Anwaltskanzlei dagegen abgetönte Farben und robuste Holzmöbel empfehlenswert sind. Im ersten Fall handelt es sich eher um eine ungezwungene und freie Atmosphäre im Büro: die Mitarbeiter haben überwiegend informelle Kontakte, es ist existiert kein Dresscode und die Räume werden von den Beschäftigten selbst mitgestaltet – zum Bespiel durch die mitgebrachten persönlichen Accessoires. Die Inneneinrichtung des Büros unterstreicht die spezifischen Merkmale der Organisation und bewirkt, dass sich die Mitarbeiter hier wohlfühlen.

Im zweiten Fall dagegen bewirkt die Inneneinrichtung, dass völlig andere Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden: In den eleganten Räumlichkeiten, die das Prestige des Berufs noch unterstreichen - würde wohl kaum ein Mitarbeiter mit Flanellhemd und Sportschuhen erscheinen. Die Beziehungen zwischen den Mitarbeitern sind hier formeller und ihr Einfluss auf die Räume geringer. Hier muss jedes persönliche Accessoire zur restlichen Einrichtung passen – um das Level zu wahren.

Die Inneneinrichtung des Büros und die Unternehmenskultur beeinflussen sich gegenseitig. Einerseits bestimmt die Unternehmenskultur die Gestaltung der Räume. Andererseits kann ein Büro bewusst so gestaltet werden, dass sie die Unternehmenskultur beeinflusst oder deren gewünschte Änderung unterstützt.

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Ein Unternehmen, das mit Trends Schritt hält und die Bedeutung von Ökologie und Wohlbefinden versteht?

Es wird immer wichtiger, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen!

Der demographische Wandel hat einen direkten Einfluss auf den Arbeitsmarkt. Aktuell arbeiten in Büros häufig vier Generationen (Baby Boomers, Generation X, Y und Z) zusammen. Jede dieser Generationen zeichnet sich dabei durch spezifische Bedürfnisse und Anforderungen an den Arbeitsplatz aus - und legt ihre eigene Vorgehensweise bei der Erledigung der täglichen Aufgaben an den Tag. Schätzungen zufolge wird die Weltbevölkerung in den nächsten 10 Jahren zu 75% aus der Generation Y - den sogenannten „Millennials“ - bestehen.

Ihre Erwartungen an die potentiellen Arbeitgeber sind völlig anders, als die der vorherigen Generationen. Den Millennials reichen keine typischen, tristen Büros mehr, in denen ihre Eltern gearbeitet haben. Die Menschen der Generation Y erwarten visuell attraktive Räume, die nach den neuesten Trends gestaltet werden und hohe Flexibilität wie Komfort bieten. Die Statistiken bestätigen und die Untersuchungsergebnisse zeigen: Allein im Sektor BPO wollen 81% der Menschen ihren Arbeitsplatz noch vor Vertragsabschluss kennenlernen.

Die Arbeitgeber sind sich bewusst, dass sie diese Anforderungen erfüllen müssen, um Talente zu gewinnen und sie langfristig ans Unternehmen binden zu können. Daher werden attraktive Räume, die komfortable Arbeitsbedingungen garantieren, zu einem klaren Wettbewerbsvorteil bei Neueinstellungen und zu einem bedeutenden Faktor, der die Zufriedenheit der Mitarbeiter hebt.[1]

Bürostile

In Fachzeitschriften und Veröffentlichungen über die Inneneinrichtung liest man stets ein Wort: “Stil“. Oftmals ist vom skandinavischen, industriellen oder provenzalischen Stil die Rede. Die Grenzen zwischen ihnen sind häufig fließend. Dabei kommt es durchaus vor, dass ein Raum Eigenschaften von zwei der genannten Stilarten aufweist. Nicht alle Stilarten haben einen präzisen Namen oder können mit einem solchen Namen bezeichnet werden – weshalb man häufig längere Beschreibungen verwendet.

In den kommenden Wochen präsentieren wir Ihnen sechs Einrichtungsstile, die von unseren Kunden am häufigsten gewählt wurden:

 

  • Die häusliche Atmosphäre im Büro
  • Minimalistisches Büro im skandinavischen Stil
  • Industrieller Stil
  • Moderner, futuristischer Stil - mit High-Tech
  • Moderner, kreativer Stil – im Biophilic Design
  • Traditioneller Stil

Sicher ist: Ein Stil besteht sicherlich nicht aus einer Liste von Produkten, die sich in einem Raum befinden müssen, der einer bestimmten Kategorie zugeordnet wird. Sprechen wir jedoch von einem bestimmten Einrichtungsstil, stellen sich die meisten Menschen gewisse charakteristische Elemente vor – und genau diese möchten wir aufzeigen. Dazu fügen wir jedem Stil eine kurze Checkliste bei – die Fragen nach Prioritäten, dem gewünschten Image und Arbeitsstil beinhaltet. Diese Checkliste ermöglicht eine schnelle Verifizierung, ob ein bestimmter Einrichtungsstil zum jeweiligen Unternehmen passt oder nicht.

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Ein Arbeitgeber, der sich um die Arbeitsbedingungen und eine freundliche Atmosphäre in der Firma kümmert?

Gewisse Freiheiten hat jeder gerne!

Selbst in einem von Designern von A bis Z durchgeplanten Raum, darf eins nicht fehlen: die Freiheit der Mitarbeiters, ihren persönlichen Arbeitsplätzen eine individuelle Note zu verleihen!

In den Untersuchungen von Craig Knight, University of Exeter, wurden die Teilnehmer eingeladen, in unterschiedlich eingerichteten Büros zu arbeiten. Es handelte sich dabei um 1. ein lediglich grundausgestattetes Büro (das karg, einfach und streng eingerichtet war), 2. ein dekoriertes Büro (das mit Topfpflanzen und Bildern bestückt war) sowie 3. ein von den Beschäftigten mitgestaltetes Büro (das die freie Wahl erlaubte „welche Accessoires“ oder auch den vollständigen Verzicht darauf). Die Ergebnisse zeigten: Die Produktivität der Menschen im „dekorierten Büro“ lag um 17% über der im „grundausgestatteten Büro“. Im „mitgestalteten Büro“ war sie dabei sogar um 32% höher als im „grundausgestatteten Büro“. [1]

Räumt man den Mitarbeitern eine gewisse Freiheit ein bei der letztendlichen (Mit-)Gestaltung des Arbeitsplatzes, so ist das für beide Seiten vorteilhaft. Die Mitarbeiter sind zufriedener, da sie einen Einfluss auf ihre Umgebung beziehungsweise ein Mitspracherecht haben und arbeiten dadurch auch produktiver - was sich direkt auf die Geschäftsergebnisse auswirkt und für das Unternehmen einen Gewinn bedeutet.

Somit kann es durchaus sinnvoll sein, wenn ein Unternehmen die Mitarbeiter bei der Wahl „des richtigen Einrichtungsstils“ miteinbindet. Denn ergeben nicht oft viele subjektive Meinungen eine (noch) bessere Lösung für das gesamte Unternehmen als eine einzelne, individuelle Vision? 

Quellen:

[1] The Relative Merits of Lean, Enriched, and Empowered Offices: An Experimental Examination of the Impact of Workspace Management Strategies on Well-Being and Productivity. Journal of Experimental Psychology: 2010, Vol. 16, No. 2, 158 –172

[1] BPO und Shared Service Center: Die Mitarbeiter der Branche sprechen über ihren Arbeitsplatz. Attribute von Bürogebäuden als Wettbewerbsvorteil im Kampf um die besten Mitarbeiter. Juni 2015, Skanska + Jll.

 

#MYoffice

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