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Büro im minimalistischen Stil: Wenn weniger mehr ist

Wie oft kommt es vor, dass wir Dinge kaufen, die wir eigentlich gar nicht benötigen? Wie oft im Monat werfen wir ungeöffnete Lebensmittel aus dem Kühlschrank weg, weil ihr Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist? Auf wie viele der uns umgebenden Dinge könnten wir einfach verzichten, ohne ihr Fehlen auch nur für einen Moment zu bemerken? Und wie können wir diesem Teufelskreis des Kaufens, Sammelns und Wegwerfens entkommen? Eine Lösung kann der Minimalismus sein: Er kann neben den offensichtlichen, ästhetischen Vorzügen auch eine Reihe von Vorteilen in Bezug auf unser Wohlbefinden und der damit einhergehenden Qualitätsverbesserung unserer Arbeit mit sich bringen.

Minimalistischer Stil – was bedeutet das eigentlich?

Der minimalistische Stil ist in westlichen Räumen seit Jahrzehnten präsent, die Idee selbst gibt es jedoch schon viel länger. Der Brauch, sich in leeren Räumen aufzuhalten, die die Phantasie anregen sollen, geht auf eine fernöstliche Tradition zurück. Die Leere, die seit Jahrhunderten im chinesischen Taoismus, Buddhismus oder auch in der japanischen Architektur verankert ist, wird dort mit Glück und Harmonie assoziiert ‒ im Gegensatz zur Kultur des Westens, wo die Suche nach materiellen Gütern den Alltag dominiert, und damit eine Kultur des Übermaßes herrscht. Kein Wunder also, dass der Minimalismus auch den Weg zu uns gefunden hat und bereits seit vielen Jahren im Trend ist, auch im Büromöbelbereich.

In der Innenarchitektur zeichnet sich der Minimalismus, vor allem durch eine begrenzte Anzahl von Farben und Elementen aus. Hier kann von unnötigen Accessoires und übermäßigen Dekorationen keine Rede sein. Diese scheinbar schlichte Farbpalette bedeutet jedoch keine Eintönigkeit ‒ das Weiß, das den Raum optisch vergrößert, kann mit kontrastreichem Schwarz, Marineblau oder Grautönen erfolgreich gebrochen werden. Hervorragend passen hier auch verschiedene Grüntöne oder ein Pastellrosa. Auch originelle Möbel können ein attraktiver Blickfang sein. Deshalb wird im minimalistischen Stil viel Wert auf interessante geometrische Formen, modulare Lösungen sowie ausgefallene Kanten gelegt, die den Innenraum modern und leicht erscheinen lassen. Man sollte jedoch beachten, je weniger Möbel und Accessoires sich in einem Raum befinden, desto mehr stehen diese im Vordergrund. Deshalb muss auf eine gute Qualität der Materialien geachtet werden. Holz und Metall sind die dominierenden Materialien, die perfekt mit Glas, Keramik oder Stein harmonieren. Weniger ist mehr: nicht die große Masse, sondern eine geringe Anzahl an Gegenständen zeugt von der Raffinesse des Raums.

Minimalismus im Büro ‒ aber wie geht das?

Das Minimalismus Konzept kann erfolgreich bei der Gestaltung von Büros einsetzen werden. Minimalismus am Arbeitsplatz erlaubt es uns, unser gesamtes Potential zu nutzen. Untersuchungen zufolge reduzieren Störfaktoren am Arbeitsplatz die Produktivität um 40% und erhöhen die Fehlerquote um 27%[1]. Nicht umsonst gibt es in japanischen Teestuben keine Dekoration oder Möbel ‒ manchmal auch als „Häuser der Phantasie“ bezeichnet, sollen sie das kreative Denken anregen.

Wenn also im Büro ein minimalistischer Stil eingeführt werden soll, dann sollten wir nur das behalten, was wir wirklich benötigen, um unsere Aufgaben optimal erledigen zu können. Auf unserem Schreibtisch benötigen wir lediglich einen Laptop, einen Stift und einen Notizblock, Bücherregale oder eine Ansammlung von Ordnern sind dagegen nicht von täglichem Bedarf. Auch im Büro muss Minimalismus nicht monoton sein ‒ bunte Akustikpaneele, Designerlampen oder Pflanzen bereichern das Gesamtkonzept des Raums. Ganz zu schweigen von modernen, ergonomischen Stühlen, die neben der Optik auch bestmöglichen Komfort bieten.

In unserem Büroalltag gewöhnen wir uns an eine Reihe von Formalitäten, die im Unternehmen schon seit langem gelten. Dennoch sollte man sich die Frage stellen, ob jeder einzelne Schritt wirklich notwendig ist, um die Arbeit angemessen auszuführen. Könnte man die Zeit einsparen und schon an anderen Projekten arbeiten? Braucht man wirklich alle Berichte und Tabellen? Und, müssen wirklich alle Dokumente in Papierform vorliegen? Eine bessere Aufgabenplanung, eine Reduzierung der Störfaktoren, sowie eine durchdachte Raumgestaltung bringen den Unternehmen unermessliche Vorteile.

Ein sauberes, gut eingerichtetes Büro verbessert nicht nur unsere Lebensqualität, sondern auch die unserer Arbeit. Ein minimalistisches Büro ist nicht nur modern, sondern auch benutzerfreundlich und geht auf die Bedürfnisse der Angestellten ein. Das Team kann sich auf die Aufgaben konzentrieren und wird nicht von unnötigen Dingen abgelenkt.

 


1 Bruce. (2008). How much can noise effect your worker’s productivity.

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