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Sie wollen Innovationen? (So) schaffen Sie die entsprechende Arbeitsumgebung!

„Wenn Sie Innovativität wollen, dann müssen Sie für die entsprechenden Interaktionen sorgen. Wenn Sie die Produktivität steigern wollen, dann beschäftigen Sie die Menschen zu Hause“ – lautet die berühmte These von John Sullivan, dem Professor für Management an der San Francisco State University. Einer, der es ganz genau weiß – und einst auch die unternehmerische Entscheidung von Yahoo unterstützte „als innovativen Ansatz, die Möglichkeit der Fern- oder Telearbeit von zu Hause aus doch wieder aufzuheben“. Welche Rolle spielt nun die Arbeits- oder Büroumgebung für die Schaffung von Innovationen beziehungsweise für die Fähigkeit eines Menschen, innovative Lösungen hervorzubringen? Und hat die Umgebung darauf überhaupt einen Einfluss?

Ewelina Solecka, Workplace Consulting Manager

Innovativität - ist heute unerlässlich. Sie bedeutet Fortschritt und stellt in modernen Organisationen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Wie einst Peter Drucker1 sagte: „Ein Unternehmen, das keine Innovationen einführt, altert unweigerlich und verfällt.“ Am Puls der Zeit bewirken die rasend schnellen Entwicklungen, dass die Unternehmen sich darauf ausrichten (müssen), immer höhere Qualität bei steigender Modernität leisten zu können. Aus diesem Grund, spielen in den letzten Jahren gerade Innovationen die wesentliche Schlüsselrolle bei der Formierung einer modernen Wirtschaft. Jedoch sollten Innovationen nicht als etwas Unerreichbares und Großes angesehen werden: Denn vielmehr handelt es sich hierbei um Rationalisierungen, Verbesserungen und Änderungen in verschiedenen Funktionsbereichen der Organisation. Zukunftsfähige Unternehmen sollten sich deshalb folgende Fragen stellen: Wie kann ein Unternehmen die Fähigkeit der Menschen, innovative Lösungen hervorzubringen, messen und bewerten? Welche Faktoren sind dabei zu berücksichtigen?

Innovative

„Wenn Sie eine Idee haben und ich eine Idee habe...“

Die irländische Schriftsteller und Dramatiker George Bernard Shaw sagte einmal: „Wenn Sie einen Apfel haben und ich einen Apfel habe und wir diese Äpfel dann tauschen, dann haben Sie und ich immer noch einen Apfel. Aber wenn Sie eine Idee haben und ich eine Idee habe und wir diese Ideen austauschen, dann wird jeder von uns zwei Ideen haben“. Folgerung: Interaktionen zwischen Mitarbeitern sind viel wertvoller, als man bisher annahm! Die Zusammenarbeit, die einst nur in Form geplanter Meetings in Konferenzräumen verstanden wurde, stützt sich in Wahrheit zu 70 Prozent auf Interaktionen im Bürobereich2. Spontane Treffen – die auch Kollisionen (collisions) genannt werden -stellen sich dabei als besonders wertvoll heraus. Sie umfassen alle direkten und zufälligen Kontakte der Mitarbeiter: ob bei einer Tasse Kaffee, im Umkleideraum, auf dem Weg zur Toilette, im Treppenhaus und so weiter. Genau diese zahlreichen ungeplanten, kurzen Gespräche sind es, die den Meinungs- sowie Ideenaustausch ermöglichen: Dabei steigern sie nicht nur die Effizienz sondern tragen auch zur Schaffung innovativer Ideen bei. Ob es nun die Möglichkeit  ist, sich in eine Diskussion einzubringen, eine Aussage zu einem Projekt zu machen beziehungsweise zu erhalten oder es der Ratschlag der Kollegin/des Kollegen ist, die/der sich mit etwas ganz anderem beschäftigt – mit positiven Kollisionen sind alle Situationen gemeint, in denen wir Ideen austauschen, uns gegenseitig inspirieren und letztendlich gewinnen. Aber geht es bei Innovationen wirklich um den Ideenaustausch? Natürlich! Innovativität - die Fähigkeit, Innovationen hervorzubringen - wird durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die gemeinsame Findung neuer Ideen und die Kollision von Ansichten unterstützt. Der Wissenschaftler und Mitbegründer der WCO (Workplace Consulting Organisation - einer führender Organisation im ganzheitlichen Bereich der Arbeitsplätze), Nigel Oseland3, analysierte den Einfluss von Interaktionen auf den Entstehungsprozess von Innovationen. Dabei stellte er fest, dass diese Interaktionen eine Schlüsselrolle spielen: Durch die Kombination von Zusammenarbeit, Wissensaustausch, persönlichen Reflektionen und Einsichten können neue Ideen entstehen - die das bisher bekannte Wissen bei weitem überschreiten.

Innovativität benötigt Interaktionen - aber auch Raum!

Das Wesen und Geheimnis der Innovativität liegt in der internen Unternehmenskultur. Diese sollte in erster Linie so ausgerichtet sein, dass sie Interaktionen hervorruft und Ideen generiert. Entscheidend ist aber auch der Ort, an dem diese Ideen entstehen können. Aktuelle Untersuchen zeigen, dass Büroangestellte (nur) durchschnittlich 45 Prozent ihrer Arbeitszeit am Schreibtisch sitzen5. Dies bedeutet: Wir werden immer mobiler und arbeiten die Hälfte der Zeit an verschiedenen anderen Stellen des Büros - oder außerhalb. Das ist gut! Warum? Untersuchungen6 zeigen, dass die meisten Ideen fernab vom Schreibtisch entstehen und satte 79 Prozent dieser Ideen eben aus Interaktionen im Büro geboren werden. Damit diese Interaktionen nun effektiv stattfinden können, sollten Bereiche geschaffen werden, die den Austausch von Ideen, Meinungen und Ansichten fördern - ein einfacher Konferenzsaal reicht da nicht aus und ist eher ungeeignet.

Bevor sich die Nowy Styl Group der „Typologie der Bürobereiche“ verschrieben hat, haben unsere Experten-Teams den Arbeitsstil der Kundenunternehmen professionell analysiert. Dazu haben wir interdisziplinäre Workshops organisiert, bei denen wir sämtliche relevante Aktivitäten der Mitarbeiter im Büro genauestens untersuchten. Die wichtigsten Schlussfolgerungen daraus? Der Kommunikationsprozess im Büro ist äußerst vielfältig und stützt sich auf verschiedenste Formen der Interaktion: Deshalb müssen die Bedürfnisse wie Anforderungen bezüglich der Gestaltung der Büroflächen, bedeutend vielfältiger sein als bisher angenommen wurde. Bereiche für informelle Treffen, Orte für den schnellen Austausch im Stehen, Räume für die optimale Arbeit in kleinen Projektgruppen, geschlossene Säle aller Art, Plätze mit Soft Seatings (mit Sesseln, Sofas oder Polsterhockern) – sind hierbei nur einige Lösungsvorschläge für den Büro- und Arbeitsbereich, um die Kommunikation unter den Kolleginnen und Kollegen zu stärken.

Communication zone in the office

Was ist nun das Besondere daran, Orte für effiziente Treffen zu kreieren? Die beiden Wissenschaftler Fayard und Weeks4 sind der Meinung, dass Räume - in denen ein Treffen stattfindet - einen sozialen wie psychischen Einfluss auf das Verhalten der Teilnehmer haben. Daraus resultierend, definierten sie folgende Eigenschaften der Orte, die informelle Kontakte stimulieren: Die Räume, die für Interaktionen bestimmt sind, sollten nahe bei den eigentlichen Arbeitsplätzen liegen. Sie müssen Menschen zueinander führen, verfügbar und funktionell sein, entsprechend ausgestattet sein und zugleich Privatsphäre garantieren. Entscheidend ist ebenso, dass die Organisation die allgemeine Nutzung akzeptiert und anerkennt. Um die richtigen Orte für die Kommunikation zu schaffen, ist es wichtig, denn individuellen Arbeitsstil einer Organisation zu kennen. Eine detaillierte Analyse über die Art und Weisen von Treffen sowie der Realisierung von Aufgaben erleichtert die entsprechende Planung und Ausführung solcher Bereiche.

Das moderne Büro ist vor allem - ein Treffpunkt. Der aktuelle Stand der technischen Entwicklungen ermöglicht es uns von überall aus zu arbeiten. Trotzdem kommen wir ins Büro - um Kolleginnen und Kollegen zu treffen und gemeinsam zu arbeiten. Das gilt es gekonnt zu nutzen: Und eine entsprechende Raumaufteilung regt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem intensiveren Gedankenaustausch an. Weiter unterstützt diese die Entstehung von Innovationen - die wiederrum für jede sich weiterentwickelnde Organisation ungeheuer wichtig ist. Auf den Punkt gebracht: Entsprechend geplante und differenziert eingerichtete Treffpunkte unterstützen Teams bei ihrer täglichen Arbeit und fördern die Fähigkeit der Menschen, Innovationen hervorzubringen.

Das moderne Büro ist vor allem ein Ort der Begegnung.
Das moderne Büro ist vor allem ein Ort der Begegnung.
Das moderne Büro ist vor allem ein Ort der Begegnung.
Das moderne Büro ist vor allem ein Ort der Begegnung.

Bibliographie:

[1] Drucker, P.F. Innowacja i przedsiębiorczość, Warszawa 1992.

[2] CABE. (2005). The impact of office design on business Performance. Commission for Architecture & the Built Environment and the British Council for Offices, p. 1-79.

[3]Oseland, N. Marmot, A. Swaffer, F. Ceneda, S. (2011). Environments for Successful Interaction. Facilities, vol. 29, no.1/2, pp. 50-62.

[4] Fayard, A. and Weeks, J. (2005), Photocopiers and Water-coolers: The Affordances of Interaction, INSEAD Working Paper Series, Fontaineblau.

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